Amal­ga­maus­lei­tung: Amalgamsanierung

zahnarzt-instrumente

Amalg­man ist eine Legie­rung aus Queck­sil­ber und einem Metall. Amal­gam­fül­lun­gen waren lange Zeit sehr gefragt, da sie beson­ders gute Eigen­schaf­ten haben und güns­tig sind. Der Ein­satz wird jedoch kon­tro­vers dis­ku­tiert und so wer­den ver­mehrt Amal­ga­maus­lei­tun­gen oder –sanie­run­gen durch­ge­führt, die aller­dings nicht unge­fähr­lich sind.

Ins­be­son­dere Per­so­nen, die durch Queck­sil­ber vor­ge­schä­digt sind, wird eine Ent­fer­nung der Amal­gam­fül­lun­gen ange­ra­ten. Als alter­na­ti­ves Füll­ma­te­rial wer­den dann unbe­denk­li­che­rer Füll­stoffe wie Keramik-, Kunst­stoff– oder Gold­fül­lun­gen ver­wen­det. Viele haben bereits davon gehört, dass Amal­gam­fül­lun­gen wegen des Queck­sil­ber­an­teils nicht gut für die Gesund­heit sein sol­len. Beson­ders pro­ble­ma­tisch wird das Ganze dann, wenn der Zahn­arzt das Amal­gam ent­fer­nen und zum Bei­spiel durch eine Kunst­stoff­fül­lung erset­zen möchte. Die soge­nannte Amal­gam­sa­nie­rung sollte nach einem bestimm­ten Schema erfol­gen, denn das Amal­gam sollte aus dem Kör­per aus­ge­lei­tet wer­den. Einer der ers­ten Zahn­ärzte, der eine sol­che Aus­lei­tung pro­pa­giert und emp­foh­len hat, ist Dr. Klinghardt.

Amal­gam ist in Orga­nen und im Bin­de­ge­webe zu finden

Das Thema ist sehr viel­schich­tig. Queck­sil­ber, wel­ches in Zahn­fül­lun­gen ent­hal­ten ist, wird nicht nur dort nach­ge­wie­sen son­dern mit­un­ter in vie­len ande­ren Orga­nen. Beim Boh­ren gelangt das Amal­gam über die Nase ins Gehirn. Eben­falls kön­nen beim Boh­ren kleine Queck­sil­ber­teil­chen ver­schluckt wer­den, die sich unter Umstän­den auch in der Leber nach­wei­sen las­sen. Des­wei­te­ren befin­det sich Queck­sil­ber im Bin­de­ge­webe und in den im soge­nann­ten “intra­zel­lu­lä­ren Spei­cher”. Dar­un­ter ver­steht man Leber-, Nie­ren– und Ner­ven­zel­len. Über­all dort soll es aber nicht sein, bezie­hungs­weise aus­ge­lei­tet werden.

Wer sich ernst­haft für eine Amal­ga­maus­lei­tung inter­es­siert, sollte mit einem ent­spre­chend ver­sier­ten Zahn­arzt dar­über spre­chen. Viele Zahn­ärzte raten davon aller­dings ab, um die an sich gesun­den Zähne nicht zu beschä­di­gen. Amal­gam­fül­lun­gen las­sen sich nicht leicht entfernen.

Wel­che Mit­tel wer­den bei der Amal­ga­maus­lei­tung zu Hilfe genommen

Wie bereits erwähnt, sind es die Ent­gif­tungs­or­gane, die durch Amal­gam in Mit­lei­den­schaft gezo­gen sind, dazu gehö­ren in ers­ter Linie die Leber und die Nie­ren. Nach Dr. Kling­hardt muss des­halb eine Leber– und Nie­ren­rei­ni­gung erfol­gen. Dazu gibt es spe­zi­elle Mit­tel nach der ame­ri­ka­ni­schen Ärz­tin Dr. Hulda Clark. Des­wei­te­ren hält Dr. Kling­hardt die Chlorella Alge für beson­ders hilf­reich. Sie hat die Eigen­schaft, Schwer­me­talle auf­zu­sau­gen und auszuleiten.

Chlorella ist in der Lage, toxi­sche Metalle im Kör­per zunächst zu mobi­li­se­ren, zu bin­den, so dass sie über den Darm aus­ge­schie­den wer­den kön­nen. Nimmt man hier aller­dings die fal­sche Menge, wird zwar das Queck­sil­ber mobi­li­sert, kann aber nicht aus­ge­schie­den wer­den. Schon aus die­sem Grund gehört eine Amal­gam­sa­nie­rung in die Hände eines Fachmanns.

Dr. Kling­hardt ver­tritt die Mei­nung, dass man etwa zwei Monate vor der Aus­lei­tung zunächst eine Haar­mi­ne­ral­ana­lyse machen sollte, um zu sehen, wel­che Ele­mente nur gering vor­han­den sind. Diese soll­ten zuerst “auf­ge­füllt” wer­den. Auch auf die­ser Inter­net­seite für ganz­heit­li­chen Zahn­er­satz kön­nen Sie über Amal­ga­maus­lei­tung nachlesen.

[IMG © flickr / bebal cc]

Hinterlasse eine Antwort

Ihre Email Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert.