Grippe | Schnup­fen | Erkältung

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Die meis­ten Per­so­nen bezeich­nen ihre Krank­heit als Grippe auch dann, wenn es eigent­lich nur ein Schnup­fen ist. Es gibt zwi­schen Grippe, Erkäl­tung und Schnup­fen einige Unter­schiede, die die wenigs­ten kennen.

Ist es wirk­lich immer eine Grippe, wenn Leute sich schlecht füh­len und erkäl­tet sind. Wel­ches sind die Unter­schei­dun­gen zwi­schen Grippe, Schnup­fen und Erkäl­tung. Alle drei Krank­hei­ten – auch schon ein Schnup­fen – beein­träch­ti­gen unser Leben und unsere Arbeitskraft.

Was ist ein Schnupfen

Der Schnup­fen ist am ein­fachs­ten erklärt. Es han­delt sich hier um einen Infekt der Nasen­schleim­haut. Nie­sen, eine lau­fende Nase, Juck­reiz, Ver­stop­fung der Nase zäh­len dazu. Das sind läs­tige und erschöp­fende Erschei­nun­gen, die aber keine Grippe sind. Die Anste­ckungs­zeit beträgt zwi­schen zwei und sie­ben Tage. Der Schnup­fen selbst dau­ert unge­fähr eine Woche.

Was ist eine Erkältung

Eine Erkäl­tung wird auch als “grip­pa­ler Infekt” bezeich­net. Hier han­delt es sich um eine Infek­tion der Hals-, Nasen– und Bron­chi­al­schleim­häute. Bei einer Erkäl­tung hat man meist Hus­ten, ist hei­ser und lei­det unter Glie­der– und Kopf­schmer­zen. Manch­mal hat man bei einer Erkäl­tung erhöhte Temperatur.

Was ist eine Grippe

Eine wirk­li­che Grippe – nicht der grip­pale Infekt – wird aus­ge­löst durch Influ­en­za­vi­ren, gegen die man sich ja auch vor­beu­gend imp­fen las­sen kann. Bei einer Grippe hat man meist schlag­ar­tig hohes Fie­ber, ist geschwächt, lei­det unter Schüt­tel­frost sowie Glie­der– und Kopf­schmer­zen. Schnup­fen und Hus­ten gehö­ren nicht zu einer typi­schen Grippe.

Was tun bei Schnup­fen, Erkäl­tung und Grippe

  • Schnup­fen: Die beste Vor­beu­gung gegen eine Anste­ckung ist das Hän­de­wa­schen. Wenn man den Schnup­fen mal hat, kann man gegen ihn nicht viel machen. Nasen­trop­fen kön­nen die Nie­s­an­fälle lindern.
  • Erkäl­tung:  Hier hilft ein­fach Bett­ruhe. Eine Erkäl­tung kann von mehr als 200 ver­schie­dene Erre­gern aus­ge­löst wer­den. Diese hei­ßen meist  Corona-, Adeno– oder Rhino-Viren. Hier­ge­gen hilft keine Grippeschutzimpfung.
  • Grippe: Hier wird von Jahr zu Jahr eine vor­beu­gende Grip­pe­schutz­imp­fung emp­foh­len. Ansons­ten muss man mit einer Grippe natür­lich unbe­dingt zum Arzt und gehört ins Bett. Eine Grippe dau­ert bis zu 14 Tagen und es kann – je nach Ver­lauf – Wochen dau­ern, bis man sich rich­tig erholt hat.

All­ge­meine Vor­beu­gung gegen Schnup­fen, Erkäl­tung und Grippe

Wer ein star­kes Immun­sys­tem hat, wird eher sel­ten an einer der drei genann­ten Krank­hei­ten lei­den. Das bedeu­tet, dass man sein Immun­sys­tem stär­ken sollte. Dazu zählt:

  • vit­amin­rei­che Ernährung
  • Schleim­häute vor Tro­cken­heit schützen
  • Bewe­gung an der fri­schen Luft
  • Frie­ren – vor allem kalte Füße – vermeiden

Ich wün­sche uns allen, ver­schont zu blei­ben von Schnup­fen, Erkäl­tung und Grippe.

Die AOK rät grund­sätz­lich zur  Grippeschutzimpfung.

[IMG © flickr / Like_the_Grand_Canyon cc]

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