Vitamin D | Tageslichtlampen | Sonne | Ernährung
Im Winter verstärkt sich der Vitamin D Mangel wegen der oft fehlenden Sonne. Das hat zur Folge, dass wir öfter krank sind. Man hat herausgefunden, dass verschiedenartige Krankheiten aufgrund eines Vitamin D Mangels auftreten können.
Vitamin D schenkt uns die Sonne und die richtige Ernährung. Ärzte schlagen Alarm und behaupten nun, dass nicht nur in den Wintermonaten die Gefahr des Vitamin D Mangels besteht sondern inzwischen ganzjährig, da wir uns alle hauptsächlich in Innenräumen aufhalten, entweder im Büro, in der Schule, vor dem Fernseher, am Computer.
Das können die Folgen von Vitamin D Mangel sein
- Morbus Crohn
- Parkinson
- Osteoporose
- Krebs
- Demenz
- Diabetes mellitus
- Knochenschmerzen
- und mehr
Wie Sie sehen, sind das alles schwere Krankheiten, die teilweise tödlich enden können. Man kann sich kaum vorstellen, dass ein Vitaminmangel solche Auswirkungen haben kann. Dennoch scheint es laut der Forscher im Falle des Vitamin D so zu sein. Die Begründung lautet: Unser Körpergewebe verfügt über Vitamin D-Rezeptoren. Darunter soll man sich eine Art Schlüsselloch vorstellen. Wird dieses Schlüsselloch nicht gefüllt, kann der Körper krank werden, weil ihm etwas fehlt.
Vitamin D kann bösartige Tumore hemmen
Führende Wissenschaftler – unter anderem Dr. Bernd Michael Löffler – sind der Überzeugung, dass Vitamin D bösartige Tumore hemmen kann. Er, der eine Präventionspraxis in Berlin führt versteht nicht, warum von Regierungsseite dem Vitamin D-Mangel so wenig Beachtung geschenkt wird.
Ein anderer Präventionsmediziner – Dr. Spitz – weiß, dass bis zu 80 Prozent der Deutschen an einem Vitamin D Mangel leiden, ohne es zu wissen.
Wie viel Vitamin D braucht ein Mensch
Wer seinen Istzustand genau wissen will, kann den Wert durch eine Blutanalyse bestimmen lassen, die aber nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.
Der Vitamin D Gehalt sollte diesen Wert haben:
- 30 – 100 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter
- weniger als 20 ng/ml bedeutet einen langfristigen Vitamin D Mangel
- Kleinkinder und Säuglinge sollten nie unter 11 ng/mg Vitamin D im Blut haben, sonst droht Rachitis
Woher bekommen wir Vitamin D
Sonnenlicht bildet Vitamin D im Körper.
Mobile Menschen sollten deshalb schon aus diesem Grund öfters ins Freie gehen, um die Vitamin D Produktion anzukurbeln. Wenn die Sonne wenig scheint, können spezielle Tageslichtlampen helfen, die sonst auch gegen die Winterdepression eingesetzt werden. Personen, die bettlägerig sind müssen das mangelnde Sonnenlicht durch die Ernährung oder in Form von Ölen oder Tabletten ausgleichen.
Vitamin D reiche Nahrungsmittel
- Avocado
- Butter
- Champignons
- Hühnerei
- Kalbfleisch
- Lachs
- Räucheraal
- Sardinen
Früher wurde empfohlen, Lebertran gegen Vitamin D Mangel zu nehmen, denn Lebertran hat am meisten Vitamin D. Vermutlich durch die heute anderen Aufbereitungsverfahren der Pharmaindustrie und auch durch die veränderte Nahrungskette bei den Fischen wird Lebertran nicht mehr empfohlen, da es zu viel Vitamin A enthält. Wer viel Lebertran zu sich nimmt, könnte eine Vitamin A Vergiftung riskieren.
Lesen Sie in diesem Artikel mehr über Lebertran und Vitamin A.

Vitamin D wird auf natürliche Weise durch UV-b-Strahlen durch die Haut gebildet. In den Wintermonaten hat die Sonne zu wenig UV-B-Strahlung (außer im Hochgebirge), so dass nicht ausreichend Vitamin D gebildet werden kann. Deshalb empfiehlt sich die künstliche UV-B-Bestrahlung durch Solarien in gut geführten Sonnenstudios mit entsprechender Beratung.
Siehe auch:http://sonnennews.de/tag/sonnenschein-vitamin/