Yoga ist Entspannungstechnik und Ganzkörpertraining
Für die einen ist Yoga realitätsfremde Spiritualität, für andere ein vorübergehender Trend zur Entspannung. Den goldenen Mittelweg zu finden, ist am besten. Wer Yoga in seinen Alltag eingliedern kann, tut sich mit Sicherheit etwas Gutes.
Yoga ist für viele Menschen immer noch mit einem Touch Paranormalität verbunden, obwohl diese spezielle Entspannungstechnik schon seit Jahrzehnten auch in Deutschland praktiziert wird.
Was ist eigentlich Yoga
Grob gesagt ist Yoga eine Möglichkeit, sich zu entspannen. Es geht um Atem, Achtsamkeit, Bewegung, Innehalten. Esoterisch ausgedrückt könnte man sagen, dass jemand der Yoga macht, Ziele wie Gelassenheit, Glück und Zufriedenheit anstrebt. Das geht natürlich weit über die eigentliche Entspannung hinaus. Im 2000 Jahre alten Yoga-Leitfaden steht, dass durch Yoga eine bessere Wahrnehmungsfähigkeit entwickelt wird, wodurch Glück und Zufriedenheit erreicht werden können. Grundvoraussetzung dieses Ziel zu erreichen, ist Gesundheit.
Welche Ziele erreicht man mit Yoga
Yoga kann man als Ganzkörpertraining bezeichnen. Auch deshalb werden in immer mehr Fitnessstudios spezielle Yoga Kurse angeboten. Dieses Ganzkörpertraining hat nichts mit Fitnessgeräten zu tun und dennoch wird mit Yoga eine stärkere Muskulatur erzielt und gleichzeitig die Immunabwehr und das Kreislaufsystem des Körpers verbessert.
Yoga ist ganzheitlich
Dass Yoga nicht nur auf körperlicher Ebene stattfinden soll, ist der Grund, weshalb viele Menschen diese Entspannungsmethode ablehnen, weil ihnen das suspekt vorkommt. Schade eigentlich. Auch skeptische Menschen sollten Yoga probieren. Wer es nicht probiert hat, sollte darüber keine Meinung äußern, die nur spekulativ und keinesfalls objektiv sein kann.
Yoga findet – so sagt man – auf drei Ebenen statt, auf der des Geistes, des Atems und des Körpers. Um das gewünschte Ziel zu erreichen bedarf es regelmäßiger Übung, denn nur durch permanente Wiederholungen kann man Geist und Körper tatsächlich verändern.
Wie mit Yoga beginnen
Am besten studiert man die Programme der Volkshochschule. Wer Glück hat, wohnt in der Nähe eines Yogazentrums. In Kursen werden anfangs sogenannte leichte Asanas gelehrt. Asanas sind die Posen des Yogas. Der typische Ablauf einer Yogastunde beginnt mit einfachen Asanas, die sich steigern und am Ende wieder mit alltagsnahen Asanas enden.
Da Yoga ein sehr komplexes Thema ist, sollte dies heute nur ein kleiner Einstieg sein. Die nächsten Tage werde ich näher auf die verschiedenen Yoga-Arten eingehen.
Eine Abwandlung des Yoga ist Yogilates. Hier werden die Elemente des Yoga mit Pilates verknüpft. Damit werden eher Personen angesprochen, denen es mehr um den Körper geht und nicht um den Geist. Auf Bild der Frau finden Sie zu Yogilates einige Infos.
[IMG © flickr / lululemon athletica cc]
